Über einen Beitrag von Tim Schlotfeld bin auf die Erhebung des BIBB zum Thema Wissensmanagement in ausbildenden Betrieben gestoßen.
Es ist wie in der Fraunhofer-Studie das gleiche Bild, dass zwar die Unternehmen die Aufgabe Wissen zu managen, zugänglich zu machen, zu generieren und zu bewahren, als äußerst wichtig einschätzen, jedoch konkret in nur wenigen Fällen konkrete Maßnahmen dazu ergriffen werden.
Hier liegt also noch großes Handlungspotential verborgen. Und nach meiner Einschätzung werden die Unternehmen, die die Zeichen der Zeit schneller erkennen als andere, die Nase im “Wissenswettbewerb” vorne haben. Und sich damit auch von der Konkurrenz abheben können.
Einen der größten Hemmschuhe, an denen Wissensmanagement scheitern kann, sehe ich in einer Firmenkultur, in der Wissen die Sicherheit des Arbeitsplatzes für den einzelnen bedeutet. Dazu kommt, dass Chefs die sich bei der Informationsweitergabe eher dezent in Schweigen hüllen und ihre Mitarbeiter als nicht dazu geeignet ansehen, relevante Internas wissen zu dürfen, das Einsetzen von Instrumenten für’s WM sparen können. Denn wer nicht vormacht, dass geteiltes Wissen die Strategie der Zukunft ist, kann schlecht erwarten, dass es die Mitarbeiter anders sehen. Die Vorbildfunktion ist halt nicht so einfach abzustellen…
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